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Referat

Mein Engagement weiterziehen, für die Schweiz, mit Freiburg.

Seit vier Jahren stehe ich im Nationalrat für meine Überzeugungen ein. Es sind Ihre Überzeugungen, für die Sie mich im Oktober 2015 gewählt haben. Eine intakte Umwelt dank einer überlegten Raumplanung, eine von Familien getragene, produktive Landwirtschaft, Unterstützung für die Schwächsten… Am 20. Oktober 2019 bin ich erneut auf Ihr Vertrauen angewiesen: Ich werde im National- wie im Ständerat die Arbeit getreu meiner Überzeugungen fortsetzen.

Mein Kanton Freiburg ist schweizerisch: Seine Probleme sind auch jene des Bundes. Das verleiht meinem Engagement in Bern Sinn, gestärkt durch meine Erfahrungen als Meisterlandwirt und als Politiker seit 30 Jahren, zuerst auf Gemeindeebene, dann auf Kantonsebene. In Sorge um unsere Umwelt habe ich 2016 eine Motion eingereicht, die verlangte, dass das bestehende Gebäudevolumen ausserhalb der Bauzonen maximal genutzt werden kann. Die vom Nationalrat angenommene Motion wird heute im Rahmen der zweiten Revision des Raumplanungsgesetzes behandelt.

Landwirtschaft: Ich habe 2018 vom Bundesrat Auskunft verlangt über die Digitalisierung der Landwirtschaft: Das «smart farming» (oder auch die «intelligente Landwirtschaft») ermöglicht es, Dünger und Pflanzenschutzmittel ökologischer einzusetzen, insbesondere dank dem Einsatz von Drohnen, selbstfahrenden Traktoren, Robotern und der erweiterten Nutzung von mobilen Kommunikationsinfrastrukturen.

Landwirte sind innovativ: Ich habe verlangt (Motion 2019), dass die Aquakultur anerkannt wird. Ich setze mich zudem dafür ein, dass die für die Bauern vorgesehenen Geldbeträge beibehalten werden, um eine von Familien getragene, produktive Landwirtschaft betreiben zu können. Und ich habe den Bundesrat dazu eingeladen (Motion 2018), den Hauptsitz von Agroscope in Freiburg anzusiedeln, was neue Arbeitsplätze generieren würde.

Ich engagiere mich für pflegende Angehörige: Meine 2018 gegen die Empfehlung des Bundesrats vom Nationalrat angenommene Motion wurde von der ständerätlichen Kommission ebenfalls angenommen und wird diesen Herbst in den Räten behandelt. Sie verlangt, dass Personen ohne anerkannte Ausbildung, die alte und/oder behinderte Menschen pflegen, eine berufsbegleitende Ausbildung machen können und dass ihre beruflichen Kompetenzen fair entlöhnt werden.

Ich vergesse auch nicht die Vereine und Verbände, die im Kulturbereich tätig sind. Sie sollen künftig gleich behandelt werden wie die Sportvereine und ebenfalls von der Mehrwertsteuerpflicht befreit werden. Meine vom Nationalrat angenommene Motion muss noch vom Ständerat behandelt werden. Internationale Zusammenarbeit: Ich habe vorgeschlagen (Motion 2019), dass das Budget der Abteilung Menschliche Sicherheit im Rahmenkredit der internationalen Zusammenarbeit auf 5% verdoppelt wird. Es erschien mir logisch, sämtliche nützlichen Massnahmen vor dem Ausbruch eines Konflikts zu ergreifen, anstatt hinterher die Schäden zu beheben.

Um noch einmal auf Freiburg zurückzukommen: Ich habe vom Bundesrat verlangt (Interpellation 2017), den Kantonen mehr Kompetenzen einzuräumen, um die Biodiversität, die Landschaften und das Klima schützen zu können. Eine weitere Interpellation (2018) betraf die Einstellung der SBB-Verbindung anlässlich von Infrastrukturarbeiten (z. B. an der Linie Romont-Chénens letzten Herbst). Das alles würde ich gerne weiterziehen, für die Schweiz, mit Freiburg. Und mit Ihnen!

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