Mitmachen
Medienmitteilung

Staatsrechnung 2025 des Kantons Freiburg

Die SVP-Fraktion hat die Staatsrechnung 2025 des Kantons Freiburg zur Kenntnis genommen. Diese Rechnung schließt nach Abschlussbuchungen mit einem positiven Ergebnis ab und weist einen Überschuss von über 100 Millionen Franken aus. Unsere Fraktion nimmt gegenüber der Staatsrechnung 2025 eine vorsichtige Haltung ein.

Die Abweichungen der Rechnung gegenüber dem Budget sind hauptsächlich durch deutlich gestiegene externe Einnahmen zu erklären, insbesondere aufgrund einer außerordentlichen Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank. Diese einmaligen und außergewöhnlichen Einnahmen verzerren die Analyse der Rechnung. Auf der Seite der Einnahmen ist die Steuerertragsmasse, insbesondere bei den natürlichen Personen, stark angestiegen. Wir stellen fest, dass die Bürgerinnen und Bürger noch mehr Steuern zahlen als in den Vorjahren und budgetiert.

Auf der Ausgabenseite steigen die Kosten im Zusammenhang mit dem Asylbereich weiterhin an. Diese Kosten haben das vorgesehene Budget überschritten, was die Notwendigkeit eines Nachtragskredits zur Folge hatte. Auch das unkontrollierte Wachstum der Vollzeitstellen verschlechtert die Situation des Kantons zunehmend. Unsere Fraktion hat wiederholt auf die Risiken dieser systematischen Erhöhungen von Vollzeitstellen hingewiesen. Wir bestreiten nicht den Bedarf an bestimmten Arbeitsplätzen, bedauern jedoch die vom Staatsrat vorgenommene Verteilung und Priorisierung.

Die Investitionen nehmen wie erwartet weiterhin zu. Unsere Fraktion begrüßt die Immobilieninvestitionen, welche eine pragmatische Dienstleistung zu Gunsten unserer Bevölkerung ermöglichen. Dennoch bedauern wir eine wiederkehrende Praxis von Kostenüberschreitungen bei den Investitionen. Die teilweise mangelhafte Bauherrenführung des Staates vermag noch kein Vertrauen in die aktuelle Situation der laufenden Projekte zu schaffen. Es versteht sich von selbst, dass sowohl die Abschreibungen infolge von Kostenüberschreitungen als auch jene der Investitionen im Allgemeinen die zukünftige finanzielle Lage zusätzlich belasten werden. Der Kanton muss rasch entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Abschließend ist festzuhalten, dass die zukünftige finanzielle Lage des Kantons ungenügend ist. Unter Berücksichtigung der vorherrschenden Risiken im Zusammenhang mit unkontrollierbaren und sehr außergewöhnlichen externen Einnahmen befindet sich der Kanton in einer schwierigen Situation, die dringende Maßnahmen auf der Kostenseite erfordert, wie sie der Bevölkerung im Gesetz über die Sanierung der Staatsfinanzen vorgeschlagen werden. Wir ermutigen die Bürgerinnen und Bürger, dieses Gesetz mit einem JA zu unterstützen, da es dazu beitragen wird, verschiedene Einnahmerückgänge zu stabilisieren, wie etwa den Rückgang des Finanzausgleichs und das Sparprogramm des Bundes.

Artikel teilen
mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
03.02.2022, von Nicolas Kolly
Die SVP des Kantons Freiburg hat die neuen Ankündigungen des Bundesrats vom Mittwoch, 2. Februar 2022 zur... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
01.12.2021
Sie entschieden, die bürgerliche Mehrheit im Staatsrat beizubehalten, mit der Wahl aller 5 Vertretern des Freiburger Bündnisses. mehr lesen
weiterlesen
Uns unterstützen

Freiburger Kantonalbank
CH70 0076 8300 1612 4520 1

Kontakt

UDC – SVP Fribourg
Secrétariat cantonale
Case Postale
1726 Farvagny-le-Grand

E-Mail : info@udc-fr.ch

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden