Vom Klimaplan zur Motion Barras/Brügger: Konkret auf die Dringlichkeit der Dürre antworten
Dieser beschleunigte Einsatz steht in perfekter Ergänzung zu den Zielen der Motion Barras/Brügger, die vor den wachsenden Auswirkungen von Dürreperioden auf unsere Landwirtschaftsbetriebe warnt. Durch die Verknüpfung der Ausrichtungen des Klimaplans mit den in der Motion empfohlenen Massnahmen verpflichtet sich der Kanton zu konkreten und koordinierten Antworten auf wiederkehrende Wasserkrisen.

Verabschiedung des Klimaplans der 2. Generation: Der Kanton Freiburg verstärkt sein ökologisches Handeln und setzt eine direkte und rasche Unterstützung für seine Landwirtschaft um
Die Verabschiedung des Klimaplans der zweiten Generation sowie seines Änderungsantrags markiert einen entscheidenden Wendepunkt für den Kanton Freiburg. Dieser vollzogene Schritt bestätigt den Willen des Kantons, seine Umweltverpflichtungen durch pragmatische und an die Realitäten vor Ort angepasste Massnahmen zu konkretisieren.
Eine direkte und beschleunigte Unterstützung für die Landwirtschaft
Im Zentrum dieser verstärkten Strategie genießt der Agrarsektor Priorität. Der angenommene Änderungsantrag stellt sicher, dass die vorgesehenen Finanzhilfen den Freiburger Landwirten innert kurzer Frist zufliessen. Diese rasche Umsetzung antwortet auf die Dringlichkeit des Klimawandels und bietet den Landwirtschaftsbetrieben gleichzeitig Verlässlichkeit und konkrete Unterstützung.
Mittel, die direkt im Feld und auf den Alpen eingesetzt werden
Über die Raschheit der Auszahlungen hinaus setzen der Klimaplan der 2. Generation und die von der Motion Barras/Brügger getragene Dynamik auf eine direkte Wirkung im Gebiet. Die zugewiesenen Ressourcen richten sich gezielt auf nachhaltige Anpassungen sowie auf die Alpgebiete – wesentliche Pfeiler unseres Kulturerbes, unserer Biodiversität und der Freiburger Wirtschaft.
Diese Finanzierungen und Massnahmen ermöglichen insbesondere:
- Die Umstellung der landwirtschaftlichen Praktiken hin zu Modellen zu begleiten, die gegenüber Klimaschwankungen und Wasserknappheit widerstandsfähiger sind.
- Konkrete Anpassungen im Feld und auf den Alpen zu finanzieren, um die natürlichen Ressourcen zu erhalten, wobei dem Wassermanagement, der Speicherung und Verteilung von Wasser sowie dem Bodenschutz absolute Priorität eingeräumt wird.
- Die Empfehlungen der Motion Barras/Brügger umzusetzen, um Dürreperioden vorzubeugen und die betroffenen Landwirte finanziell sowie logistisch zu unterstützen.
- Die lokalen Akteure zu unterstützen, indem administrative Hürden für einen einfachen und schnellen Zugang zu Subventionen abgebaut werden.
Blick auf die Umsetzung
Mit der Validierung dieses strategischen Rahmens, den dazugehörigen Geldern und der Berücksichtigung der großen Herausforderung der Dürre beweist der Kanton Freiburg seine Fähigkeit, Umweltambition, Pragmatismus und Solidarität gegenüber den Fachleuten der Landwirtschaft zu verbinden.
